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Neubau Wohnhaus Bahnhofstr. 17 im OT Klausdorf

Die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft plante, die Wohnhäuser Bahnhofstr. 17 und 17a im OT Klausdorf umfassend zu sanieren. Das von uns in Auftrag gegeben Gutachten über den Zustand des Daches wies jedoch aus, dass das gesamte Dach abgerissen und erneuert werden muss. Außerdem zeigte die Untersuchung der Bausubstanz, dass bei einer Sanierung mit einem hohen Kostenaufwand zu rechnen ist.
 
Aus diesen Gründen wurde entschieden, die Häuser abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Der Abriss des vorderen Hauses Bahnhofstr. 17 mit 4 Wohnungen begann am 06.06.2016. Die Vorbereitungen für den Bau eines Energieeffizienzhauses 55 sind in vollem Gange. Es wird ein Flachbau mit acht Wohnungen, davon vier barrierefreie 2-Zimmerwohnungen und vier 3-Zimmerwohnungen für junge Familien nebst dazugehörigen Stellplätzen entstehen. Insgesamt sind dafür 1,1 Mio Euro vorgesehen, wobei 800T Euro mit Fördergeldern der KfW fremdfinanziert werden sollen. Baubeginn ist für Frühjahr 2017 geplant.
 
Das Team der WVM

Altanschließerbeiträge für vor 1990 errichtete Trink- und Schmutzwasseranlagen

Mit großer Freude haben wir die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 12.11.2015 über die unrechtmäßige Erhebung der sogenannten „Altanschließerbeiträge“ zur Kenntnis genommen. Selbstverständlich haben wir zu jedem Bescheid fristgerecht Widerspruch beim KMS eingelegt. Der Eingang dieser Widersprüche wurde zwar vom KMS bestätigt, jedoch erfolgte im Einverständnis mit unserer Rechtsanwältin auf Grund der unklaren Rechtslage und im Hinblick auf schwebende Gerichtsverfahren keine Bearbeitung. Da aber die Bescheide trotz Widerspruch zu bezahlen waren hat unser Unternehmen somit in den Jahren 2011 – 2015 insgesamt 238,2 T Euro Altanschließerbeiträge und 12,2 T Euro Stundungszinsen an den KMS entrichtet. Das ist eine unwahrscheinlich hohe Summe für unser kleines Unternehmen, vor allem wenn man bedenkt, wie viele Maßnahmen damit hätten realisiert werden können. Aber auf Grund dieser Zahlungen konnten wir in den letzten Jahren nur die allernötigsten Instandsetzungen in unseren Beständen durchführen.
 
Unsere Freude über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes wurde jedoch dadurch getrübt, dass die Landesregierung an ihrer Auffassung festhält, dass nur Privatbesitzer, die fristgerecht Widerspruch erhoben haben, Anspruch auf Rückzahlung der zu Unrecht erhobenen Bescheide hätten. Dem wurde von Seiten der Wohnungswirtschaft widersprochen. Deshalb hat die Landesregierung ein Gutachten zu dieser Problematik in Auftrag gegeben. Im nun vorliegenden ersten Teil des Gutachtens, das allerdings noch nicht im Kabinett der Landesregierung behandelt wurde, wird die Rechtsauffassung des Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen bestätigt, wonach die Entscheidung auch für die kommunalen Gesellschaften gilt. Damit ergibt sich wieder ein kleiner Hoffnungsfunken für unser Unternehmen, eventuell doch die gezahlte Summe von rund 250.000 Euro zurück erstattet zu bekommen.
 
Es bleibt abzuwarten!
Ilona Friedland
Geschäftsführerin
 
Sperenberg, 15.06.2016